Ein Blockheizkraftwerk oder kurz BHKW ist ein Heizsystem, dass sehr effizient für Wärme sorgt. Es kann nicht nur Wärme erzeugen und stellt damit etwas Besonderes unter den Heizsystemen dar.

Jede Heizung hat ihre Vor- und Nachteile, aber ein BHKW ist ein Heizsystem mit sehr interessanten Vorteilen und teilweise großen Nachteilen.

Die Vor- und Nachteile kann man nur im Vergleich mit anderen Heizsystemen betrachten. Für sich alleine genommen ist ein BHKW eine sehr interessante Lösung für verschiedene Bereiche.

Was ist ein Blockheizkraftwerk (BHKW)?

Ein Blockheizkraftwerk erzeugt Wärme auf eine sehr effiziente Weise. Es kann sogar in Wohngebäuden genutzt werden und ist damit auch für Hausbesitzer sehr interessant.

Mit einem hohen Wirkungsgrad ist ein BHKW ein sehr effizienter Wärmeerzeuger. Aber nicht nur Wärme kann es erzeugen und genau das ist das Besondere an einem BHKW.

Was ist das Besondere an einem Blockheizkraftwerk?

Wie andere Heizsysteme kann ein BHKW auch Wärme erzeugen, aber das ist noch nicht so besonders. Das Besondere daran ist, dass es zusätzlich auch Strom erzeugen kann. Man kann ein Blockheizkraftwerk also in Wohngebäuden unterbringen und neben Wärme auch noch Strom damit erzeugen.

Welche Blockheizkraftwerkarten gibt es?

Es gibt verschiedene BHKWe und diese werden nach der Höhe der Leistung in Kilowatt unterschieden. Die Folgenden drei Kategorien gibt es und diese werden im Anschluß ausführlich beschrieben:

  1. Nano-Blockheizkraftwerke
  2. Mikro-Blockheizkraftwerke
  3. Mini-Blockheizkraftwerke

Nano-Blockheizkraftwerke

Zu den Nano-Blockheizkraftwerken werden gezählt welche eine elektrische Leistung von bis zu 2,5 Kilowatt haben. Diese kleinen BHKW sind dazu geeignet auch im Einfamilienhaus eingesetzt zu werden.

Mikro-Blockheizkraftwerke

Mikro-Blockheizkraftwerke haben eine elektrische Leistung von 2,5 bis 15 Kilowatt und eignen sich daher für größere Gebäude. Mehrfamilienhäuser oder kleinere Geschäfts- und Produktionsstätten können damit mit Wärme und Strom versorgt werden.

Mini-Blockheizkraftwerke

Die Mini-Blockheizkraftwerke können für größere Produktionsstätten oder Siedlungen eingesetzt werden. Die Wärme kann beispielsweise an die Häuser in der Siedlung verteilt werden und der Strom kann ins Netz eingespeist werden.

Vor- und Nachteile von Blockheizkraftwerken

Sehr vorteilhaft bei BHKWen ist, dass sie sowohl Wärme als auch Strom erzeugen können. Mit einem BHKW kann man sich selbst versorgen und ist von den öffentlichen Versorgern unabhängig.

  • Wärme und Strom Erzeugung
  • Selbst versorgen
  • Unabhängig von öffentlichen Versorgern

Nachteilig ist, dass die Kosten recht hoch sind und die Planung sehr aufwändig ist. Die Anschaffungskosten sind vergleichsweise sehr hoch, andere Heizsysteme kosten da deutlich weniger. Aber auch der Planungsaufwand sollte nicht unterschätzt werden. Hier ist es wichtig, dass es zur effizienten Nutzung richtig geplant wird.

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Hoher Planungsaufwand

Was kostet ein Blockheizkraftwerk?

Ein BHKW kostet für ein Einfamilienhaus ca. 15000 Euro, hinzu kommen noch Verbrauchskosten und Erschließungskosten. Für die Erschließungskosten kommen meistens dann nochmal bis zu 3000 Euro hinzu. Die Verbrauchskosten sind abhängig vom eigenen Verbrauch und ausserdem kann der Strom auch ins Netz eingespeist werden und dann bekommt man sogar noch eine Vergütung zurück.

Bei der Berechnung der Kosten sollte man sich vom Fachmann ganz individuell beraten lassen, weil jedes Gebäude anders ist.

Brennstoffe in Blockheizkraftwerken

Ein Blockheizkraftwerk kann mit verschiedenen Brennstoffen betrieben werden. Hier folgen nun die Brennstoffe die sich dazu eignen:

  • Erd- oder Biogas
  • Flüssiggas
  • Heizöl oder Bio-Heizöl
  • Holz

FAQ

Wann lohnt sich ein Blockheizkraftwerk?

Ein Blockheizkraftwerk lohnt sich dann wenn es zwei Drittel des Jahres in Betrieb ist. Es eignet sich somit nicht nur zum Heizen im Winter, sondern auch für die Strom Erzeugung.

Wie funktioniert ein Blockheizkraftwerk in einem Einfamilienhaus?

Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Das Prinzip der Umwandlung der Energieträger Öl, Gas oder Holz in Wärme und Strom wird als Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bezeichnet. Eine Besonderheit ist hierbei noch, dass das BHKW die Abwärme nutzt.

Wie lange hält ein Blockheizkraftwerk?

Bei einem BHKW wird davon ausgegangen, dass sie eine Betriebsdauer von 15 Jahren haben. Sie können aber auch älter als 20 Jahre werden.

Wie gut ist ein Blockheizkraftwerk?

Ein Blockheizkraftwerk ist sehr effizient und der Nutzungsgrad von 80-90 % ist sehr hoch.

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