Die Brennwertheizung ist wesentlich effizienter als andere Kessel, daher spart man nicht nur Energie sondern auch Geld. Um das volle Potenzial der Brennwertheizung nutzen zu können sollte man darauf achten, dass sie auch richtig eingestellt ist. Nur bei fachmännisch korrekter Einstellung kann mit dieser modernen Technik Energie gespart werden.

Der Vorteil und damit auch die Funktionsweise ist, dass die Brennwertkessel statt nur die Hitze vom Verbrennen von Gas auch den Wasserdampf und damit das Kondensat zur Energiegewinnung nutzen. Dadurch erreichen Brennwertkessel Nutzungsgrade von mehr als 100%. Das ist kein technischer Trick sondern nur das Resultat einer veralteten Betrachtungsweise. Durch die Verbrennung von Gas kann maximal 100% erreicht werden, wenn nun noch die Energie vom Kondensat dazu kommt, können mehr als 100% erreicht werden.

Weitere interessante Artikel:

Heizung zur Stromerzeugung

Gaswärmepumpe

Unterschied zwischen Heizwert und Brennwert

Früher wurde mit dem Begriff Heizwert gerechnet. Da dieser nur den Energiegehalt der Wärme beim Verbrennen berücksichtigt hat ist er inzwischen veraltet. Bei modernen Brennwertkesseln spricht man vom Brennwert, da hier die Wärme beim Verbrennen und die frei werdende Wärme des Kondensats berücksichtigt wird.

Heizwert wird weiterhin für ältere Modelle verwendet und Brennwert für moderne. Weil beim Heizwert maximal 100% erreichbar sind und durch das nutzbare Kondensat noch einige Prozent hinzukommen können, erreichen Brennwertkessel einen Nutzungsgrad von über 100%.

Fragen und Antworten zum Brennwertkessel

Was ist ein Brennwertkessel? Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel zur Warmwasserbereitung.

Wie funktioniert die Brennwerttechnik? Bei der Brennwerttechnik wird neben der Hitze beim Verbrennen von Gas auch noch die frei werdende Wärme vom Wasserdampf genutzt. Wenn Wasserdampf kondensiert wird Wärme frei und dieses Prinzip wird beim Brennwertkessel genutzt um zusätzliche Energie zu gewinnen.

Was kostet eine Brennwertheizung? Es gibt Gas- und Öl-Brennwertkessel. Die Gas-Brennwertkessel liegen meist zwischen 4.000-8.000 Euro und die Öl-Brennwertkessel sind etwas teurer. Wenn man die Brennwertheizung noch mit einer Solarthermieanlage kombinieren möchte kann der Preis doppelt bis dreimal so hoch sein. Der Vorteil der Investition in eine Solarthermieanlage in Kombination mit der Brennwertheizung liegt in der höheren Einsparung.

Lohnt sich die Brennwertheizung? Ein moderner Brennwertkessel lohnt sich, da das Einsparpotenzial sehr gut ist. Moderne Brennwertkessel können im Vergleich zu Standardkesseln deutlich mehr Energie sparen. Effiziente Kessel amortisieren sich daher schon nach einigen Jahren.

Gibt es Förderungen für Brennwertkessel? Es gibt verschiedene Fördermittel die ma für Brennwertkessel beantragen kann. Dabei kommt es darauf an welches System angeschafft werden soll und dazu sollte man auf Grund der hohen Komplexität des Themas einen Handwerker aus diesem Bereich zu Rate ziehen.

Welche Brennwerttechnik Arten gibt es? Es gibt verschiedene Arten von Brennwerttechnik-Kesseln. Die Brennwerttechnik wird inzwischen für Öl-, Gas- und Pelletkessel angewendet.

Wie ist ein Nutzungsgrad von über 100 Prozent möglich? Das liegt daran, dass häufig noch der Heizwert genommen. Betrachtet man nur den Heizwert so kann man maximal bis 100 Prozent kommen. Nimmt man aber noch die bei älteren Kesseln nicht genutzte Wärmeenergie aus den Abgasen hinzu so kommt man auf über 100 Prozent. Da die modernen Brennwertkessel auch die Wärmeenergie aus den Abgasen nutzen, erreichen diese einen Wirkungsgrad von über 100 Prozent.

Vorteile der Brennwerttechnik bei Brennwertheizungen

Die Vorteile der Brennwerttechnik können sich sehen lassen. Bei dieser modernen Technik wurde an vielen Stellen optimiert, sodass viele Interessen abgedeckt sind. Diese Technik ist effizienter, umweltfreundlicher, sparsamer und damit kostengünstiger.

  • weniger Heizöl Verbrauch
  • Abgas- und Abstrahlverluste geringer
  • kein Schornstein notwendig
  • Neutraliserung des Kondensats nicht notwendig
  • hohe Normnutzungsgrade
  • weniger Schadstoffemission
  • kompakte Bauweise
  • leise im Betrieb

Es lohnt sich auf Brennwerttechnik und damit Brennwertheizungen umzusteigen.

Worauf sollte man bei der Brennwertheizung achten?

Die Öl-Brennwertheizung ist ideal für Flächenheizungen, beispielsweise Fußbodenheizung oder Wandheizung. Öl-Brennwertheizungen können auch zur Warmwasserbereitung eingesetzt werden.

Ältere Brennwertthermen hatten noch einen sehr hohen Stromverbrauch, daher sollte man beim Kauf darauf achten, dass man immer ein modernes modell kauft.

Moderne Systeme sind effizienter und amortisieren sich schneller.

Brennwertkessel sind oft überdimensioniert und dies liegt daran, dass die Heizlast nicht genau berechnet wurde.

Überdimensionierte Brennwertkessel können unnötige Kosten verursachen. Der Fachmann kann bei der Ermittlung eines passenden Brennwertkessels helfen.

Die modernen Systeme sind auch für viele alte Probleme gerüstet, daher empfiehlt es sich immer die neuesten Modelle einzusetzen.

Die Knufinke Heizung Sanitär Klempnerei GmbH hat sich auf den Bau und die Erneuerung der Heizung in Bielefeld spezialisiert.